Opt In Bars und Scroll Triggered Boxes: Smarte Tools für mehr E‑Mail-Adressen

Es muss nicht unbe­dingt ein offen­si­ves Pop Up sein: E‑Mail Marketern ste­hen zahl­rei­che Tools und Taktiken zur Verfügung, um mehr E‑Mail-Adressen von Besuchern zu erhal­ten. Wir wer­fen einen Blick auf Opt In Bars und Scroll Triggered Boxes – beide Werbemittel sind für den Nutzer weni­ger stö­rend als ein Pop Up und kön­nen den­noch dazu bei­tra­gen, Ihren E‑Mail-Adressbestand deut­lich auszubauen.

Opt-In Bars

Opt-In Bars sind hori­zon­tale Leisten mit einem Newsletter-Anmeldeformular, die bei einem Aufruf einer Website im obe­ren oder unte­ren Bereich des Browserfensters ein­ge­blen­det wer­den und dort per­ma­nent sicht­bar sind – selbst dann, wenn der Nutzer scrollt.

Im Vergleich zu Layern sind Opt-In Bars aus Sicht des Nutzers weni­ger „aggres­siv“. Die Leisten sind zwar per­ma­nent sicht­bar und ermög­li­chen jeder­zeit und von jeder Seite aus eine unkom­pli­zierte Newsletter-Anmeldung, über­la­gern dabei aber nicht den eigent­li­chen Seiteninhalt. Ergänzend kann auch hier ein Schließen-Icon ange­bo­ten wer­den, mit dem sich die Leiste aus­blen­den oder ver­klei­nern lässt.

Beispiel: Opt In Bar auf der Website der Washington Post

Scroll Triggered Boxes

So genannte Scroll Triggered Boxes bie­ten sich ins­be­son­dere auf redak­tio­nel­len Seiten an. Wie der Name ver­mu­ten lässt, han­delt es sich um eine Anmeldebox, die – übli­cher­weise rechts oder links unten im Browserfenster – dann ein­ge­blen­det wird, wenn der Nutzer eine defi­nierte „Scrollposition“ erreicht hat. So könnte die Anmeldebox bei­spiels­weise dann erschei­nen, wenn ein Nutzer 80% eines Artikels gele­sen hat und fast am Seitenende ange­langt ist. Die Scroll Triggered Box hat nun die Aufgabe, den Nutzer von einer Newsletter-Anmeldung zu über­zeu­gen, bevor er die Seite (mut­maß­lich) ver­las­sen wird.

Auch eine Scroll Triggered Box dürfte im Gegensatz zu einem Opt In Layer von den Nutzern als weni­ger stö­rend emp­fun­den wer­den, da die Box den eigent­li­chen Seiteninhalt nicht überlagert.

Scroll Triggered Box (Beispiel)
Beispiel: “More tra­vel, please” – Scroll Triggered Box im Reiseblog Fathomaway.com.

Opt In Bars und Scroll Triggered Boxes in die eigene Website implementieren

Für die gän­gi­gen Content Management Systeme las­sen sich im Netz diverse Scripte und Plugins fin­den, mit denen sich Opt In Bars und Scroll Triggered Boxes ein­fach in das eigene Webangebot imple­men­tie­ren las­sen. Exemplarisch kann etwa das Plugin Scroll Triggered Boxes für WordPress sowie das PHP Script Opt-In Panels genannt werden.

Übrigens: Neue Ideen und Taktiken für mehr E‑Mail-Adressen erhal­ten Sie ein­mal pro Monat mit unse­rem kos­ten­lo­sen EmailMarketingBlog-Newsletter.

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