10 Tipps für eine bes­sere Zustellrate im E‑Mail Marketing

Zustellrate NewsletterDie Zustellbarkeit von Marketing-E-Mails ist heute eine Herausforderung, mit der viele Marketer regel­mä­ßig zu kämp­fen haben. Sebastian Fleischmann, Sales Director DACH bei Responsys, einem Anbieter für Cloud-Marketing-Software und ‑Services, gibt zehn kurze Tipps, wie die Zustellbarkeitsraten im E‑Mail Marketing ver­bes­sert wer­den können.

1. IP-Adresse aufwärmen

Schicken Sie eine E‑Mail an eine kleine, aber sehr dia­log­be­reite Empfängergruppe und rich­ten Sie sich dabei an Mengenvorgaben, die die wich­tigs­ten Internet Service Provider (ISP) machen. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die E‑Mail auch geöff­net wird, und Sie einen guten Eindruck bei ISPs machen. Generell soll­ten Sie immer eine dedi­zierte E‑Mail-Adresse für den Versand von Marketing-Mails nutzen.

2. Fälschungen und Betrug bekämpfen

Nutzen Sie Schlüsselmethoden der E‑Mail-Authentifizierung wie Sender Policy Framework (SPF), Domain Keys Identified Mail (DKIM) und Domain-basierte Message Authentication (DMARC), um ihre Empfänger aktiv zu schüt­zen – wenn diese sicher sind, dass Ihre E‑Mails kei­nen Schaden anrich­ten, steigt auch die Bereitschaft, sie zu öffnen.

3. Sammeln Sie Feedback von Gmail-Nutzern

Anders als die meis­ten ISP bie­tet Gmail der­zeit keine Feedback Loops an – E‑Mail-Marketer bekom­men dem­nach keine Information dar­über, wel­che Adressaten ihre Mails als Spam ein­ge­stuft haben. Um den­noch Aufschluss dar­über zu bekom­men, soll­ten Sie die Funktion „List Unsubscribe“ nut­zen, um aktiv Nutzer aus ihren Adresslisten zu strei­chen – und so zu ver­hin­dern, dass Sie von die­sen als „Spammer“ gebrand­markt werden.

4. Die White List ist kein Freibrief, in den Posteingang zu gelangen

Auf die White List eines ISPs zu gelan­gen bedeu­tet nur, dass die­ser Sie als Absender aner­kennt, der von der­sel­ben IP-Adresse sehr viele E‑Mails ver­schickt – das ist aber noch lange keine Garantie dafür, dass Ihre E‑Mails auch beim Empfänger ankom­men. Hat die­ser Ihre Mails etwa schon öfter unge­le­sen in den Spam-Ordner ver­scho­ben, kann es durch­aus sein, dass Sie trotz White List nicht in seine Inbox gelangen.

5. Vorsicht mit neuen E‑Mail-Adressen

Bedenken Sie genau, wie Sie neue E‑Mail-Adressen und Opt-Ins bekom­men möch­ten. So ist es oft kein erfolg­ver­spre­chen­der Weg, etwa Verkäufer in sta­tio­nä­ren Geschäften für abge­ge­bene Adressen zu beloh­nen — das führt oft dazu, dass sich die Qualität von Adresslisten ver­schlech­tert, weil der Verkäufer in dem Fall berech­tig­ter­weise eher den eige­nen Vorteil im Auge hat.

6. Erwartungen der Abonnenten erfüllen

Seien Sie von Anfang an so trans­pa­rent wie mög­lich und wei­sen Sie den Empfänger schon in der Willkommensmail dar­auf hin, wel­che Inhalte mit wel­chem Mehrwert er künf­tig von Ihnen bekom­men wird – so haben Ihre E‑Mails spä­ter eher eine Chance vom Empfänger auch wirk­lich gele­sen zu werden.

7. Empfänger aktiv halten

Setzen Sie eine Strategie zur erneu­ten Aktivierung Ihrer Abonnenten auf — ändern Sie sowohl Häufigkeit des Versands als auch Inhalte auf Basis des bis­he­ri­gen Nutzerverhaltens. So stel­len Sie sicher, dass Ihre E‑Mails rele­vant blei­ben und die Empfänger regel­mä­ßig einen Grund haben, Ihre Mails zu öffnen.

8. Regelmäßiges Prüfen von zurück­ge­kom­me­nen E‑Mails

Untersuchen Sie genau, warum E‑Mails nicht zuge­stellt wer­den kön­nen. Nur so sind Sie in der Lage, unge­wöhn­li­che Probleme und Trends zu erken­nen. Außerdem berei­ni­gen so auch regel­mä­ßig Ihre Adresslisten und blei­ben eher auf der White List der ISPs sowie in den Posteingangs-Ordnern Ihrer Zielgruppe.

9. Nutzen Sie die Gmail-Tabs

Versuchen Sie nicht die Art und Weise zu ändern, wie Gmail Ihre Nachrichten klas­si­fi­ziert, da diese meis­tens durch­aus kor­rekt ist. Verwenden Sie Ihre Zeit statt­des­sen lie­ber dar­auf, die Botschaft an den Empfänger anzu­pas­sen und ihm so rele­vante Inhalte zu liefern.

10. Landespezifische Gesetze und Regularien

Es reicht nicht, wenn Sie aus­schließ­lich mit der deut­schen Rechtsprechung ver­traut sind – schließ­lich befin­det sich Ihr Empfängerkreis even­tu­ell auch in ande­ren Ländern. Zudem müs­sen Sie bezüg­lich etwai­ger Neuerungen immer auf dem aktu­ells­ten Stand blei­ben – gerade auch in Deutschland, wo erst kürz­lich das Double-Opt-In noch ein­mal detail­lier­ter in Augenschein genom­men wurde und wo mit die strengs­ten Vorschriften in Punkto Opt-In herrschen.

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