CRM Reality Check 2026: Zwischen LinkedIn-Bubble und CSV-Export

Der groß­ar­tige Robin Heintze hat mich kürz­lich in sei­nen Podcast Marketing on Fire ein­ge­la­den und das Gespräch hat mir so gut gefal­len, dass ich mir für den CRM Podcast aus­ge­lie­hen habe. Wir haben über eine Diskrepanz gespro­chen, die im CRM fast über­all zu beob­ach­ten ist: die zwi­schen dem, wor­über im Marketing gere­det wird, und dem, was tat­säch­lich passiert.

Auf LinkedIn geht es um KI-Agenten, Hyperpersonalisierung und voll­au­to­ma­ti­sierte Customer Journeys. Im Alltag vie­ler Unternehmen sieht die Welt noch völ­lig anders aus: CSV-Exporte, Tools, die nicht mit­ein­an­der spre­chen, Newsletter ohne erkenn­bare Strategie.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Buzzsprout. Um auf den eigent­li­chen Inhalt zuzu­grei­fen, kli­cken Sie auf den Button unten. Bitte beach­ten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter wei­ter­ge­ge­ben werden.

Weitere Informationen

CRM 2026: Es fehlt an den Basic

Das Problem sind sel­ten die fort­ge­schrit­te­nen Funktionen, son­dern eher die Basics:

  • Anmeldeseiten ohne Benefits
  • Fehlende Welcome- und Onboarding-Strecke
  • Personalisierung, die bei Vor- und Nachname endet
  • Systeme, zwi­schen denen Daten von Hand hin- und her­ge­scho­ben werden

So bleibt bei Kundenbindung, Reaktivierung und Cross-Selling Umsatz liegen.

Meine Empfehlung im Gespräch mit Robin: Nehmt euch einen ein­zi­gen kon­kre­ten Use Case vor. Inaktive Kunden reak­ti­vie­ren. Eine Welcome-Strecke auf­bauen. Den Customer Lifetime Value in einem Segment verbessern.

Kleine, sau­ber umge­setzte Verbesserungen wir­ken schnel­ler als ein Automatisierungsprojekt, das über Monate läuft und am Ende dann doch an der Datenqualität scheitert.

KI nimmt dabei Arbeit ab: Varianten für A/B‑Tests, Content-Entwürfe, der Aufbau von Automationen.

Was KI nicht über­nimmt: die Entscheidung, wen ihr über­haupt ansprecht und warum. Gute Kampagnen ent­ste­hen aus Storytelling, rele­van­ten Inhalten und einem Verständnis der Zielgruppe – nicht aus dem Prompt.

CRM ist keine Technologie, son­dern eine stra­te­gi­sche Disziplin. Es geht darum, Kundenbeziehungen sys­te­ma­tisch auf­zu­bauen und pro­fi­ta­bler zu machen. E‑Mail-Marketing bleibt dafür eines der wir­kungs­volls­ten Werkzeuge – wenn man es kon­se­quent nutzt.

Möchtest du diesen Artikel teilen? 🤩
Weitere Beiträge
Exklusive Insights für erfolgreiches CRM 💡

Erhalte neue Ideen, mit denen Du profitable Kundenbeziehungen aufbaust.
Kostenlosen Newsletter anfordern
0
Share