Strategy first, Technology second: So ver­mei­det ihr teure Fehler beim Aufbau eures CRM Tech-Stacks

Die Entscheidung für eine neue Marketing-Technologie wird oft als rein tech­ni­sches Projekt miss­ver­stan­den. Tatsächlich ist es eine der weit­rei­chends­ten betriebs­wirt­schaft­li­chen Entscheidungen im Marketing. 

In unse­rer CRM-Agentur Saphiron beob­ach­ten wir zu oft, dass Unternehmen sechs­stel­lige Beträge in CRM-Systeme oder Marketing-Clouds inves­tie­ren, obwohl noch gar nicht defi­niert wurde, wel­che Ziele im CRM über­haupt ver­folgt wer­den und wel­che Kampagnen, Trigger und Daten benö­tigt werden.

Wer die Technologie vor der Strategie wählt, ris­kiert nicht nur ein vola­ti­les Setup, son­dern bin­det mas­si­ves Kapital in Systemen, die im schlimms­ten Fall am Geschäftsmodell vorbeilaufen.

Die Kostenfalle jen­seits der Lizenzgebühren

Die rei­nen Lizenzkosten sind meist nur die Spitze des Eisbergs. Die Summe aus Setup-Kosten, kom­ple­xen Migrations-Prozessen, Schulungskosten und der tief­grei­fen­den System-Integration kön­nen das ursprüng­lich ange­setzte Budget schnell sprengen. 

Einmal imple­men­tiert, füh­ren Marketing-Plattformen zu einem mas­si­ven Lock-in-Effekt: Der enorme Aufwand für den Neuaufbau von Datenstrukturen und Automatisierungen sowie die tiefe tech­ni­sche Integration machen einen Wechsel über Jahre hin­weg fast unmöglich. 

Strategische Fehlentscheidungen wer­den so zu einer extrem teu­ren Langzeitbelastung.

Featurelisten erset­zen keine CRM-Strategie. Der Prozess sollte also zwin­gend mit der Entwicklung eurer CRM-Strategie begin­nen. Erst wenn klar defi­niert ist, wel­che Leads und Customer mit wel­chen Inhalten über wel­che Kanäle bespielt wer­den sol­len, las­sen sich kon­krete Use Cases ableiten.

Diese Use Cases schaf­fen eine valide Basis für euren Anforderungskatalog. So wird sicher­ge­stellt, dass die neue Technologie tat­säch­lich eure Strategie stützt.

Call to Action

Damit euer CRM-Projekt nicht zur teu­ren Baustelle, son­dern zum Wachstumstreiber wird, emp­feh­len wir ein metho­di­sches Vorgehen:

  1. Ziele & KPIs defi­nie­ren: Was sind die Business-Treiber? Geht es um Warenkorbwert, Churn-Prävention oder Reaktivierung? CRM-KPIs müs­sen direkt auf Unternehmensziele einzahlen.
  2. Use-Case-Matrix erstel­len: Welcher spe­zi­fi­sche Use Case (z.B. Warenkorbabbrecher, Post-Purchase-Strecke) zahlt mess­bar auf den CLV ein? Welche Datenfelder und Trigger sind dafür zwin­gend erforderlich?
  3. Data Reality-Check: Können eure Quellsysteme diese Datenpunkte in der nöti­gen Latenz und Qualität lie­fern? Das teu­erste Real-Time-Feature ist wert­los, wenn die benö­tig­ten Daten letzt­end­lich ope­ra­tiv nicht genutzt wer­den können.
  4. Anforderungskatalog & Evaluierung: Erst jetzt wird bewer­tet, wel­ches Tool eure defi­nier­ten Use Cases und Datenstrukturen am effi­zi­en­tes­ten abbildet.

    Wir opti­mie­ren eure Marketing Cloud anbie­ter­neu­tral, damit eure Technologie mess­bar auf eure Ziele ein­zahlt und aus anony­men Daten pro­fi­ta­ble, lang­fris­tige Kundenbeziehungen entstehen.

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