Die Zukunft der E‑Mail: Wohin geht die Reise?

E-Mail in 10 Jahren: Ein Ausblick in die ZukunftMax Knoblauch hat sich für Mashable Gedanken über die Zukunft der E‑Mail gemacht. Seine – wenig über­ra­schende – Prognose: Wir wer­den E‑Mail auch noch in 10 Jahren nut­zen, aber die Nutzungsoptionen wer­den wei­ter zunehmen.

Knoblauch for­mu­liert in dem lesens­wer­ten Artikel vier Trends:

1. The dawn of third-party applications

Spannend finde ich hier weni­ger die These, dass künf­tig mehr Anwendungen von Drittanbietern ver­füg­bar sein wer­den (zumal sie von einem Anbieter einer Drittanwendung for­mu­liert wurde), son­dern die nach­fol­gende Aussage des Gmail Product Managers Alex Gawley:

“It’s less about third-party devs buil­ding on top of Gmail than buil­ding wit­hin the emails that they send,” Gawley tells Mashable. To him, the future will be about sen­ders put­ting richer infor­ma­tion wit­hin emails — package tracking data, sur­veys, etc. — rather than buil­ding apps to improve the ser­vice itself.

2. Smarter input, history and management

Die Anzahl der E‑Mails wird auch künf­tig wei­ter zuneh­men. Anwender wer­den neue oder wei­ter­ent­wi­ckelte Technologien wie Spracherkennung nut­zen, um das E‑Mail-Volumen zu bewältigen.

3. Personalized design

Die Oberfläche der E‑Mail-Clients wird stär­ker per­so­na­li­siert wer­den, um den Anwender bei der Erstellung der E‑Mail zu unter­stüt­zen. Dazu Kevin Fox, der Entwickler des Gmail-Interface:

[…] mes­sage com­po­sing could adapt a sys­tem some­what simi­lar to pre-built tem­plate docu­ments, crea­ting grea­ter ease in messaging, depen­ding on whom you’re com­mu­ni­ca­ting with.

4. Large user growth through mobile

Die zuneh­mende mobile Nutzung beschäf­tigt E‑Mail Marketer schon seit eini­gen Jahren. Interessant finde ich den Aspekt den Kevin Fox in die­sem Zusammenhang auf­führt – und sich mit dem zwei­ten Trend (Smarter input) deckt:

According to Fox, the incre­ase in mobile use will likely lead to more ways users can send emails. “Email on mobile devices is more of a rea­ding tool,” he says. “You’ll com­pose a mes­sage if you have to, but it’ll be shor­ter and the­re’ll be mista­kes.” Fox belie­ves more and more emails will be crea­ted in ways other than through sim­ply ope­ning a com­pose win­dow typ­ing up a message.

Knoblauch zieht in dem Artikel das tref­fende Fazit, dass die form­lier­ten Trends spe­ku­la­tiv sind, die wei­tere Entwicklung der E‑Mail aber zumin­dest span­nend wird.

Mashable: The Future of Email: The Internet’s Least Exciting Application

Die Zukunft der E‑Mail: Podiumsdiskussion auf der Email Expo

email-expoDie Zukunft der E‑Mail wird auch auf der Fachmesse Email Expo (13. und 14. Mai 2014) in Frankfurt dis­ku­tiert. Am ers­ten Messetag wer­den fünf Experten im Rahmen einer Podiumsdiskusion erör­tern, ob die E‑Mail in Zeiten von Internet-Überwachung durch staat­li­che Stellen und weit­grei­fen­den Cyber-Attacken noch ein sinn­vol­les und siche­res Kommunikationsmittel ist.

Auf dem Podium sit­zen Prof. Michael Rotert, Vorstandsvorsitzender beim eco Verband e.V., Linus Neumann, Sprecher des Chaos Computer Club (CCC), Leslie Romeo, Head of De-Mail bei der United-Internet-Gruppe (1&1, WEB.DE, GMX), Ingmar Wolf, Director Sales bei Teradata, Anbieter von digi­ta­lem Direktmarketing in Europa sowie Ossi Urchs.

Disclosure: Die Saphiron GmbH ist ein Kooperationspartner des Messeveranstalters.

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