Mobile Mailings: So kom­men Ihre E‑Mails auch auf Smartphones an

Mobile Email MarketingDie mobile E‑Mail-Nutzung gewinnt wei­ter an Bedeutung: In Deutschland liest bereits jeder fünfte Internetnutzer E‑Mails auf sei­nem Smartphone. In Großbritannien und Italien liegt der Anteil sogar bei 37, bezie­hungs­weise bei 29 Prozent. (ContactLab 2011).

Laut der Allensbacher Computer- und Technik-Analyse 2011 ist die mobile E‑Mail Nutzung die belieb­teste Anwendung der Smartphone-Besitzer. 74 % der 9,81 Mio. mobi­len Internetnutzer ver­wen­den ihr Endgerät für die Bearbeitung ihrer Mails (ACTA 2011).

Mit der zuneh­men­den Verbreitung ent­spre­chen­der Endgeräte und wei­ter sin­ken­den Tarifen für die mobile Internetnutzung wer­den diese Werte auch in der nächs­ten Zeit wei­ter ansteigen.

Gründe genug, um sich Gedanken dar­über zu machen, wie die eigene E‑Mail-Marketing-Strategie auf die stei­gende Anzahl an mobi­len E‑Mail-Nutzern aus­ge­rich­tet wer­den kann.

Tipps für das mobile E‑Mail Marketing

  • Anteil der mobi­len Nutzer ermitteln
    Beginnen Sie mit einer Analyse: Wieviel Prozent der Empfänger lesen Ihre Mailings auf einem Smartphone oder Tablet PC? Wieviel Prozent der Besucher auf Ihrer Website nut­zen ein mobi­les Endgerät? Mit den ent­spre­chen­den Kennzahlen aus Ihrer E‑Mail-Marketing‑, bezie­hungs­weise Webanalyse-Software, kön­nen Sie ermit­teln, wie rele­vant das Thema für Ihre Zielgruppe ist.
  • Darstellung tes­ten
    Testen Sie, wie Ihr Newsletter auf typi­schen mobi­len Endgeräten (iPhones, Android-Smartphones, Blackberry-Geräte) dar­ge­stellt wird: Gibt es Darstellungsprobleme? Ist der Text noch gut les­bar? Viele Anbieter von E‑Mail Marketing Lösungen bie­ten mitt­ler­weile einen Darstellungstest für Smartphones und Tablet PCs an, mit dem der Testvorgang erheb­lich ver­ein­facht wird.
  • Einmal mehr: Above the Fold platzieren
    Wie immer gilt: Die wich­tigs­ten Informationen soll­ten „above the fold“ plat­ziert wer­den – sie soll­ten also sicht­bar sein, ohne dass der Bildschirminhalt gescrollt wer­den muss. Im mobi­len Kontext bedeu­tet das: Die ers­ten zwei bis drei Sätze soll­ten bereits die wich­tigs­ten Informationen enthalten.
  • Betreffzeile: Jedes Zeichen zählt
    Schenken Sie beim Texten Ihrer Betreffzeile den ers­ten Zeichen beson­dere Aufmerksamkeit. Schaffen Sie es, mit den ers­ten Worten der Betreffzeile das Interesse der Empfänger zu wecken?
  • Touchscreens berück­sich­ti­gen
    Achten Sie bei der Gestaltung der Call to Action Elemente auf eine aus­rei­chende Größe, damit die Grafiken und Texte auch auf einem Touchscreen “ange­klickt” wer­den kön­nen. Icons soll­ten min­des­tens eine Größe von 44 x 44 Pixel auf­wei­sen, damit sie pro­blem­los aus­ge­wählt wer­den können.
  • Mobilen Rückkanal anbieten
    Denken Sie auch daran, einen Rückkanal für die mobi­len Nutzer anzu­bie­ten, denn das Web ist unter­wegs häu­fig nur ein­ge­schränkt ver­füg­bar. So kann es bei­spiels­weise Sinn machen, die Telefonnummer pro­mi­nent in der E‑Mail zu plat­zie­ren – schließ­lich hält der Empfänger sein Telefon bereits in der Hand und kann mit einem Klick die Verbindung auf­bauen. Empfehlenswert ist zudem die Entwicklung einer Landing Page, die für mobile Geräte eine ange­passte Version ausliefert.
  • Mobile Version bereitstellen
    Einige Unternehmen bie­ten bereits neben einem Link zu einer Online-Version einen Verweis auf eine mobile Version der E‑Mail im Header an („Die E‑Mail wird nicht rich­tig dar­ge­stellt? Onlineversion oder Mobilversion aufrufen“).
    Sofern Sie einen hohen Anteil an mobi­len Nutzern unter Ihren Empfängern haben, kann sich der zusätz­li­che Aufwand für die Produktion der mobi­len Version schnell rechnen.
  • Abmeldevorgang tes­ten
    Überprüfen Sie, ob sich die Abonnenten auch unter­wegs von Ihrem Newsletter abmel­den kön­nen. Wenn sich der Empfänger zur Abmeldung zunächst auf Ihrer Website ein­log­gen muss, wird er den Vorgang in den meis­ten Fällen ver­är­gert abbre­chen. Eine ein­fa­che Abmeldung (One-Click-Unsubscribe) funk­tio­niert hin­ge­gen auch auf einem mobi­len Gerät.
  • Relevanz schaf­fen
    Natürlich gilt auch für das mobile E‑Mail-Marketing: Ihre Nachricht muss unbe­dingt erwünscht und rele­vant sein, denn uner­wünschte SPAM-Nachrichten stö­ren auf einem Smartphone noch mehr als auf einem sta­tio­nä­ren PC.

(Erstveröffentlichung 2007, Artikel wurde umfas­send überarbeitet).

E‑Mail Marketing Seminar

In unse­rem Seminar ler­nen Sie wei­tere Ideen und Taktiken für den Ausbau Ihrer E‑Mail Marketing Maßnahmen ken­nen. Wir stel­len Ihnen u.a. aktu­elle Best Practices für die Gewinnung von Adressen, der Gestaltung von respon­se­star­ken Mailings und der Kampagnenoptimierung vor.

In einem Exkurs erfah­ren Sie zudem, wie Sie erfolg­rei­che Landing Pages gestal­ten und opti­mie­ren. Die Agenda und wei­ter­füh­rende Informationen fin­den Sie unter Email-Marketing-Seminar.de.

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