E‑Mail-Design: Wichtige Elemente gehö­ren above-the-fold – oder nicht (mehr)?

Email Design: Above the Fold

Wichtige Elemente, wie die zen­trale Botschaft und ein Call-to-Action-Element, soll­ten im obe­ren Bereich der E‑Mail plat­ziert wer­den – schließ­lich scrollt nur ein klei­ner Teil der Empfänger. 

Die “Above-the-Fold”-Empfehlung dürfte zu den ältes­ten Best Practices im E‑Mail-Design gehö­ren. Aber stimmt die Annahme heute über­haupt noch? Schließlich haben wir uns doch längst daran gewöhnt, in den end­lo­sen Newsfeeds von Instagram, Facebook und Twitter zu scrol­len – ins­be­son­dere auf Smartphones, auf denen heute ein gro­ßer Teil der E‑Mails geöff­net werden. 

Jason Rodriguez von Litmus hat sich der Frage ange­nom­men und die “Above-the-fold”-Empfehlung auf den Prüfstand gestellt:

The Nielsen Norman Group, a well-known usa­bi­lity firm, released a study com­pa­ring scrol­ling and rea­ding beha­vior bet­ween 2010 and 2018. They found that, while only 20% of time was spent below the fold in the past, 43% of people’s time is spent below the fold more recently.

Das Verhalten der NutzerInnen hat sich also – wenig über­ra­schend – im Laufe der Jahre ver­än­dert. Können wir die Empfehlung künf­tig also igno­rie­ren? Eher nicht, meint Jason: 

However, the same study makes a point of cal­ling out the fact that people still don’t scroll that much. The study essen­ti­ally used long pages grou­ped as “screen­fuls.” In 2010, 80% of time was spent in the first three screen­fuls of con­tent. More recently, that has incre­a­sed to 81% of time. Yep, just one per­cen­tage point more.

So, it might be more accu­rate to say that the fold has tur­ned from the bot­tom of a screen into a few swi­pes of the thumb instead.

NutzerInnen scrol­len heute häu­fi­ger als noch vor eini­gen Jahren, aber natür­lich wird längst nicht jede E‑Mail voll­stän­dig betrach­tet: Wir erhal­ten jeden Tag immer mehr E‑Mails und müs­sen uns in immer kür­ze­rer Zeit (oft anhand des Absenders, der Betreffzeile und des Vorschaufensters) ent­schei­den, wel­cher Nachricht wir unsere Aufmerksamkeit wid­men und wel­cher nicht. Nach wie vor gilt also: Das Wichtigste nach oben.

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