Sechs Tipps für effek­tive Betreffzeilen

Ihre Kunden und Interessenten ent­schei­den inner­halb weni­ger Sekunden, ob sie eine E‑Mail öff­nen oder nicht. Schaffen Sie es, inner­halb die­ser kur­zen Zeit die Aufmerksamkeit des Empfängers zu wecken?

Nachfolgend fin­den Sie sechs Tipps für effek­tive Betreffzeilen.

Email Marketing: Tipps für aufmerksamkeitsstarke Betreffzeilen

Wecken Sie Neugierde

In ers­ter Linie gilt es, das Interesse des Empfängers zu wecken. Mit Betreffzeilen, die ledig­lich „Newsletter 02/06“ oder „Newsletter der Müller Reisen GmbH“ ent­hal­ten, wird das schwie­rig. Stattdessen sollte der Betreff genutzt wer­den, um das Interesse der Leser/innen zu wecken: Warum sollte der Empfänger die E‑Mail am bestne jetzt gleich öffnen?

Zudem soll­ten Sie den Nutzen für den User klar in den Vordergrund stel­len — zum Beispiel mit einem Betreff wie „Erholen Sie sich auf Sylt und spa­ren Sie 30%“. Eine wei­tere Möglichkeit, um das Interesse der Leser/innen zu wecken, ist die Verwendung einer Frage im Betreff.

Achten Sie auf die Zeichenanzahl

Behalten Sie beim Texten auch die Zeichenanzahl der Betreffzeile im Auge – ins­be­son­dere dann, wenn sich Ihr Newsletter an pri­vate User rich­tet und Sie einen hohen Anteil an Webmail-Providern in der Abonnentenliste haben. So stellt GMX in der Übersicht bei­spiels­weise ledig­lich 21 Zeichen eines Betreffs dar. Bei Hotmail sind es immer­hin 40 Zeichen und Google Mail zeigt sogar 87 Zeichen an.

Die Anzahl der dar­ge­stell­ten Zeichen ist aller­dings häu­fig auch dann limi­tiert, wenn eine Desktop-Anwendung zum Lesen der Mails ver­wen­det wird. So stellt Outlook in der klas­si­schen drei­spal­ti­gen Vorschauansicht und bei typi­schen Bildschirmauflösungen zwi­schen 40 und 50 Zeichen dar. Fassen Sie sich in der Betreffzeile also mög­lichst kurz und ver­wen­den Sie span­nende und auf­merk­sam­keits­starke Begriffe am Satzanfang.

Bauen Sie Vertrauen auf

Eine Betreffzeile kann durch­aus etwas über­trie­ben for­mu­liert wer­den, damit sie die gewünschte Wirkung erzielt. Hüten Sie sich dabei aber vor lee­ren Versprechungen, denn damit ris­kie­ren Sie Ihre Glaubwürdigkeit, was lang­fris­tig zu nied­ri­ge­ren Öffnungsraten und Abmeldungen füh­ren kann.

Vermeiden Sie „spam­mige“ Begriffe

Vermeiden Sie voll­stän­dig groß­ge­schrie­bene Begriffe in der Betreffzeile, denn Spamfilter reagie­ren dar­auf all­er­gisch. Vorsicht ist auch bei sehr werb­li­chen Begriffen (kos­ten­los, gra­tis) sowie Ausrufezeichen geboten.

Relevanz ent­schei­det

Die beste Betreffzeile nützt nichts, wenn das Thema für den Empfänger nicht rele­vant ist. Sie kön­nen die Relevanz erhö­hen, indem Sie Ihren Adresspool seg­men­tie­ren (z.B. nach Geschlecht, Alter oder Wohnort) oder Bezug auf aktu­elle Anlässe, wie bei­spiels­weise Feiertage, Feste oder poli­ti­sche Entscheidungen, nehmen.

Personalisierung im Betreff?

Der eigene Name ist immer ein Eyecatcher – natür­lich auch in Betreffzeilen. Der Effekt einer per­so­na­li­sier­ten Betreffzeile kann sich jedoch schnell abnut­zen, wenn er zu häu­fig ver­wen­det wird, wes­halb sich ein spar­sa­mer Einsatz emp­fiehlt. Denken Sie dabei auch an eine alter­na­tive Betreffzeile für Empfänger, deren Namen nicht vor­lie­gen, damit die Empfänger kei­nen miss­glück­ten Personalisierungsversuch als Betreff erhalten.

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