Social Networks und die E‑Mail: Wann kommt @facebook.com?

Nicholas Einstein hat auf dmnews sechs E‑Mail Marketing Trends zusam­men­ge­stellt. Bemerkenswert finde ich ins­be­son­dere Trend Nr. 2:

Social net­wor­king sites will rea­lize syn­er­gies from levels of con­ver­gence, like Internet ser­vice pro­vi­ders did in the early 1990s. The cur­rent social net­works resem­ble the early clo­sed net­works of Prodigy, AOL, etc., which had limi­ted value. The Facebooks of the world will begin ope­ning doors in 2009, with e‑mail play­ing a prime role.

Interessant, dass Einstein Facebook und Co. mit Prodigy und AOL ver­gleicht — wird doch gemein­hin die Offenheit ins­be­son­dere von Facebook beson­ders gelobt. Was die Kommunikation mit Freunden außer­halb der Networks angeht, sind die Plattformen bis­lang aber in der Tat alles andere als offen. Das Ergebnis: Die ein­ge­hen­den Nachrichten sind an zahl­rei­chen Orten ver­teilt (Xing, Facebook, LinkedIn, Twitter…) — und aus­ge­rech­net die schon oft für tot erklärte E‑Mail muss über neue Nachrichten in den ver­schie­de­nen Networks und Communities informieren.

Social Networks wer­den nur dann die E‑Mail-Kommunikation “ablö­sen” kön­nen, wenn sie die E‑Mail inte­grie­ren. Genau das hat MySpace kürz­lich gemacht und für seine 130 Millionen Nutzer ein Webmail-Angebot ein­ge­rich­tet — die ande­ren Networks wer­den fol­gen (müs­sen).

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