BITKOM: Web 2.0 ergänzt die E‑Mail-Kommunikation

Nielsen Online hat erst kürz­lich gemel­det, dass Internet-User mehr Zeit für Social Networks als für die E‑Mail-Kommunikation auf­brin­gen. Der Branchenverband BITKOM kommt in einer aktu­el­len Erhebung hin­ge­gen zu dem Ergebnis, dass die E‑Mail wei­ter­hin die belieb­teste Kommunikationsform im Internet ist — wenn­gleich die ande­ren Angebote aufholen.

So ver­sen­den 85 Prozent aller Internetnutzer ab 14 Jahren pri­vate E‑Mails. Mehr als jeder dritte (37 Prozent) chat­tet, und jeder fünfte (19 Prozent) ver­schickt Sofortnachrichten mit Messaging-Diensten. Persönliche Nachrichten in Foren oder Communitys wer­den von jedem zehn­ten Surfer genutzt.

„Klassische E‑Mails wer­den durch Web‑2.0‑Angebote nicht abge­löst, son­dern ergänzt“, glaubt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Viele Millionen Menschen nut­zen die unter­schied­li­chen Kommunikationsdienste parallel.“

Bei beruf­li­chen Anwendern lie­gen E‑Mails nach wie vor mit gro­ßem Abstand vorn: 72 Prozent der berufs­tä­ti­gen Internetnutzer schi­cken dienst­li­che E‑Mails — was nicht son­der­lich über­ra­schend ist, denn eine Auftragsbestätigung wird man auch in abseh­ba­rer Zeit eher nicht in Facebook verschicken ;-)

Für die reprä­sen­ta­tive Studie wur­den im Februar 2009 1.000 deutsch­spra­chige Personen in Privathaushalten im Alter von 14 Jahren und mehr befragt.

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