Studie: Social Media und E‑Mail-Nutzung im euro­päi­schen Vergleich

Im inter­na­tio­na­len Vergleich stellt sich her­aus, dass viele euro­päi­sche Nachbarländer den Deutschen beim Netzwerken eine Nasenlänge vor­aus sind. Die Italiener sind die Nummer Eins, wenn es um den digi­ta­len Dialog mit Facebook, Twitter, E‑Mail & Co. geht.

Im Vergleich zu den ande­ren Ländern haben die Italiener die meis­ten Freunde in ihrem Netzwerk (durch­schnitt­lich 87 Freunde). Weniger Kontakte sam­meln hin­ge­gen die Deutschen (durch­schnitt­lich 57 Freunde) und die Franzosen (durch­schnitt­lich 53 Freunde). Das sind die euro­päi­schen Ergebnisse einer breit ange­leg­ten sechs Länder Studien-Serie zur Nutzung von Social Media und E‑Mail der eCircle GmbH.

Auch in der Nutzungsintensität lie­gen Italiener vorn und besu­chen ihr Profil min­des­tens ein­mal pro Woche (95 Prozent) und 67 Prozent sogar min­des­tens ein­mal täg­lich. Deutschland liegt aller­dings mit 90 Prozent wöchent­li­cher und 64 Prozent täg­li­cher Nutzung nur knapp dahinter.

Wie der zweite Teil der eCircle Studie „Europäischer Social Media und E‑Mail Monitor“ (PDF-Download) zeigt, muss man die sechs größ­ten Onlinemarketing Märkte in Europa in zwei Gruppen tei­len: Deutschland, Frankreich und die Niederlande kann man als “E‑Mail-Länder“ bezeich­nen, in denen ein Drittel der User tat­säch­lich nur per E‑Mail bzw. Newsletter erreich­bar ist.

In Großbritannien, Italien und Spanien dage­gen sind mehr als die Hälfte der Befragten Multi-Channel-User, also über den E‑Mail und die Social Media Kanäle erreichbar.

Facebook ist das füh­rende Netzwerk

Facebook ist — wenig über­ra­schend — das Top-Netzwerk in fast allen unter­such­ten Ländern – nur die Niederlande brin­gen das Facebook Monopol zu Fall. Die Holländer blei­ben ihrem ein­hei­mi­schen Netzwerk Hyves treu (80 Prozent). Im Vergleich zu den rest­li­chen Ländern, in denen sich der Großteil der User auf ein Netzwerk ver­teilt, sind die deut­schen Social Networker in meh­re­ren Netzwerken auf­zu­fin­den: 60 Prozent set­zen auf Facebook, 50 Prozent auf die VZ Netzwerke und 36 Prozent auf Wer-kennt-wen.

Die Unternehmen in allen Ländern dür­fen sich noch mehr Fans und Follower  wün­schen. Die Briten und Italiener sind hier auf dem Vormarsch – fast ein Drittel der Social Media Nutzer sind dort schon Fans einer Marke. In Spanien, den Niederlanden, Frankreich und Deutschland kön­nen jedoch nur weni­ger als ein Viertel über die Unternehmensprofile oder Twitter Accounts erreicht werden.

“Share with your Network”-Funktion wird kaum genutzt

Rund 90 Prozent der Befragten in Deutschland, Italien, Frankreich und den Niederlanden haben einen oder meh­rere Newsletter abon­niert. Nur in Großbritannien und Spanien liegt der Anteil der Newsletter Anmelder etwas nied­ri­ger bei rund 70 Prozent.

Die User zei­gen aller­dings bei der SWYN-Funktion (Share with your Network) in allen Ländern nur wenig Engagement. Hier haben nur die Twitter User ein stär­ke­res Bewusstsein und benut­zen die­ses Feature deut­lich häu­fi­ger. Auffällig ist, dass selbst die User von Social Media noch wenig Interesse für SWYN zei­gen. Nur in Italien (14 Prozent) und Frankreich (13 Prozent) haben über 10 Prozent das Feature schon ein­mal genutzt.

Für die Studie wur­den im Rahmen einer Onlinebefragung bis zu 1000 Personen in den sechs größ­ten euro­päi­schen Märkten für Onlinewerbung befragt, wie diese E‑Mail und Social Media Dienste nutzen.

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