Studie: Hälfte der deut­schen Konsumenten bevor­zu­gen Unternehmensinformationen per E‑Mail

Der Dialogmarketing-Anbieter Epsilon hat seine „Studie zur Kundentreue 2013 in Deutschland“ ver­öf­fent­licht. Die Studie zeigt, dass nur ein Fünftel der deut­schen Verbraucher der Meinung sind, dass sich Markentreue aus­zahlt. Damit lie­gen sie aber noch vor Frankreich und Großbritannien, wo ledig­lich 17 Prozent respek­tive 15 Prozent glau­ben, dass sich Markentreue lohnt.

Die Studie zeigt auch, dass die Verbraucher in Deutschland viele unter­schied­li­che Quellen nut­zen, um sich über Produkte und Dienstleistungen zu infor­mie­ren. Dabei ver­trauen sie am meis­ten auf Informationen, die sie von Freunden (51 Prozent) und der Familie (45 Prozent) erhal­ten. Ähnliche Ergebnisse zei­gen sich auch beim Vergleich der vier unter­such­ten Branchen: Bekleidungsindustrie, Lebensmittelhandel, Finanzdienstleistungen und Tourismus.

Zudem fand Epsilon in der Studie her­aus, dass die E‑Mail (52 Prozent) der bevor­zugte Kanal für Verbraucher ist, um mit Marken zu kom­mu­ni­zie­ren. Allerdings zeigte sich auch, dass die Mehrheit der Befragten mehr als nur einen bevor­zug­ten Kommunikationskanal haben.

Traditionelle Kanäle spie­len für deut­sche Konsumenten immer noch eine wich­tige Rolle: 43 Prozent möch­ten am liebs­ten per Post von Unternehmen kon­tak­tiert wer­den, 36 Prozent bevor­zu­gen das Fernsehen, 23 Prozent Printmedien und immer­hin 22 Prozent Radio. Mit 25 Prozent nutzt auch ein beacht­li­cher Teil Drittquellen wie Produktbewertungsseiten im Internet zur Informationsbeschaffung. Auch Facebook wird von 22 Prozent gerne genutzt, um Informationen ihrer Lieblingsmarken zu erhal­ten. Außerdem teilt die große Mehrheit der Verbraucher (60 Prozent), posi­tive wie nega­tive Markenerfahrungen mit ihren Freunden und der Familie.

Alarmierend für Marken ist, dass nur etwas mehr als ein Drittel der Verbraucher (36 Prozent) die Unternehmenswebsite auf­su­chen, um sich dort Informationen zu dem gewünsch­ten Produkt oder der Dienstleistung zu beschaf­fen. Dieses Ergebnis zeigt, dass Händler und Marken ihren Onlineauftritt opti­mie­ren soll­ten, um das Vertrauen der Verbraucher in die Unternehmenswebsites als zuver­läs­sige Informationsquelle zu stär­ken. Vor allem in Bezug auf Nutzerfreundlichkeit, Breite und Tiefe der Informationen zu ihren Leistungen besteht häu­fig noch gro­ßes Optimierungspotenzial.

Das Dokument kann auf der Website von Epsilon kos­ten­los her­un­ter­ge­la­den wer­den.

 

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