Infografik zeigt Trends der mobi­len E‑Mail Nutzung

Über ein Jahr lang hat Return Path Milliarden von E‑Mail Öffnungen ana­ly­siert und die Ergebnisse jetzt als Infografik auf­be­rei­tet. Dabei hat das Unternehmen fünf Trends für das mobile E‑Mail Marketing identifiziert.

1. Die Desktop- und Webmail-Öffnungsraten blei­ben sta­bil und relevant

„Immer mehr Mails wer­den mobil gele­sen,“ Ja – und Nein. Natürlich wer­den seit der Einführung des iPhones 2007, seit­dem der Smartphone- und auch Tablet-Markt boomt, immer mehr E‑Mails mobil gele­sen. Dieser Trend ver­läuft jedoch nicht linear, son­dern unter­liegt sai­so­na­len Schwankungen.

In der Weihnachtszeit 2013 wur­den über 50 Prozent aller legi­ti­mier­ten (also mit dem Einverständnis der Empfänger ver­sand­ten) Werbemails auf mobi­len Endgeräten gele­sen. Jedoch setzte sich die­ser Trend 2014 nicht unge­bro­chen fort. Stattdessen sank der Wert der mobil gele­se­nen E‑Mails 2014 wie­der leicht bis zum Jahrestief von 46 Prozent im Mai ab.

Marken und Marketer müs­sen sich auch in Zukunft zen­tral darum bemü­hen, ihre E‑Mails für das breite Spektrum an Endgeräten, Plattformen und E‑Mail Clients zu opti­mie­ren, um einer brei­ten Masse von Empfängern ein gleich­blei­bend hoch­wer­ti­ges E‑Mail Erlebnis anbie­ten zu können.

2. „Mobil“ heißt nicht zwangs­läu­fig „unter­wegs“, son­dern eher „nicht auf Arbeit“

In der ers­ten Dezemberwoche 2013 lagen die mobi­len E‑Mail Öffnungsraten in Deutschland weit über dem Jahresdurschnitt – gegip­felt mit über 50 Prozent am 07. Dezember, dem ers­ten Samstag des Monats. Am dar­auf­fol­gen­den Montag sank die­ser Wert wie­der auf etwa die Hälfte. Die Desktop und Webmail-Öffnungsraten stie­gen dem­entspre­chend an. Das abso­lute Jahreshoch wurde mit über 52 Prozent mobi­ler Öffnungen am 21. Dezember gemes­sen, eben­falls ein Samstag.

Insgesamt zeigt sich ein Muster das ver­mu­ten lässt, dass das mobile Lesen von Werbemails längst kein blo­ßes „Unterwegs“-Phänomen mehr ist. Vielmehr stei­gen die mobi­len Zugriffe an Tagen an, an denen weni­ger gear­bei­tet wird und viele Menschen gene­rell weni­ger Zeit am Computer verbringen.

3. Das iPad ist unge­bro­chen beliebt

Die Verkaufszahlen für das Apple iPad san­ken im drit­ten Quartal die­ses Jahres. Auch im vier­ten Quartal scheint sich die­ser Trend fort­zu­set­zen. Im Vergleich der mobi­len Zugriffe auf E‑Mails mit dem iPhone und iPad zeigt sich jedoch: Das iPad ist unge­bro­chen beliebt. Im Jahresverlauf erfolgt kon­stant circa ein Fünftel aller mobi­len E‑Mail Öffnungen auf Apple-Endgeräten mit dem Tablet.

4. Jedes Land hat seine eige­nen Sitten – auch beim mobi­len E‑Mail-Lesen

Die mit Abstand höchste mobile E‑Mail Leserate im Ländervergleich ver­zeich­net das Vereinigte Königreich mit 62 Prozent – In Deutschland liegt der Wert hin­ge­gen nur bei knapp über einem Drittel, der Rest ent­fällt auf Desktop- und Webmail-Anwendungen.

Obwohl auch hier­zu­lande 73 Prozent der mobi­len E‑Mail Zugriffe über Apple-Endgeräte statt­fin­den ist im inter­na­tio­na­len Vergleich die Verbreitung von Android in Deutschland mit 31 Prozent am höchs­ten. In den USA bei­spiels­weise machen Geräte mit dem Android-Betriebssystem nur einen Anteil von 13 Prozent der E‑Mail Öffnungen aus, 60 Prozent hin­ge­gen ent­fal­len dort alleine auf das iPhone. In Australien wie­derum fin­det das iPad mit 39 Prozent sein größ­tes Einsatzgebiet.

Internationales Marketing steht nicht zuletzt auf­grund die­ser kul­tu­rel­len Unterschiede vor gro­ßen Herausforderungen, um Marketing-Strategien effek­tiv und unter Berücksichtigung dif­fe­ren­zier­ter mobi­ler E‑Mail Nutzungsmuster weiterzuentwickeln.

5. Die Branchenzugehörigkeit beein­flusst, wo E‑Mails gele­sen werden

Fast 60 Prozent aller Werbemails aus der Bekleidungsindustrie wer­den auf mobi­len Endgeräten geöff­net, aber nur 30 Prozent der Mails von Reiseveranstaltern. Welche Präferenzen die eigene Zielgruppe hat und wie sie mit der eige­nen Marke inter­agiert hängt auch von der Branche des Versenders ab. Dieselben Menschen ver­hal­ten sich unter­schied­lich, je nach­dem wel­ches Thema und wel­chen Lebensbereich Werbemails anspre­chen. Strategien die funk­tio­nie­ren um die neuen extra­war­men Outdoor-Winterjacken zu ver­kau­fen, sind nicht unbe­dingt auch gut geeig­net um Ski-Urlaube zu bewer­ben – selbst wenn es sich um die­sel­ben (poten­zi­el­len) Kunden handelt.

Methodik
Für die Untersuchung der Trends in der mobi­len Internetnutzung wer­tete Return Path mehr als 16 Milliarden E‑Mail-Öffnungen im Zeitraum zwi­schen dem 1. Oktober 2013 und 31. Oktober 2014 aus.

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